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7. IHRF 2010

28.01.10 - Polis

Menschenrechtsbildung in der Praxis

Beat Steiger ist seit vielen Jahren in der Menschenrechtsbildung engagiert und seit 2008 Mitglied der Schweizerischen UNESCO-Kommission. Der Philosophielehrer hat wesentlich dazu beigetragen, dass Menschenrechtsbildung an der Kantonsschule Wil zu einer Selbstverständlichkeit geworden ist. Wir haben uns mit ihm über seine konkreten Erfahrungen in der Menschenrechtsbildung und die UNESCO-Assoziiertheit seiner Schule unterhalten.

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Rassismus im Internet wird mehr und mehr zu einem Problem in unserer Gesellschaft. Die Bekämpfung gestaltet sich als schwierig bis unmöglich. Das liegt vor allem an fehlenden Gesetzgebungen. Während des Workshops "Rassimusbekämpfung im Internet" von Gülcan Akkaya, Vizepräsidentin der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus, flammten immer wieder Diskussionen auf, die deutlich machten, wie frustrierend die Situation ist.

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Die Menschen haben die Sprache erfunden, dann die Schrift, den Buchdruck, mit der Zeit kamen die sogenannten "neuen Medien", die uns ermöglichen, wie beim Echolotprinzip der Delfine, blitzschnell und über weite Räume zu kommunizieren. Die neuen Medien, beispielsweise auch Computerprogramme, werden nicht selten zur Datensicherung genutzt, eröffnen aber zugleich neue Wege für die missbräuchliche Verwendung dieser Daten. So verkaufen neue Medien die Illusion der Kontrolle über das Unkontrollierbare.

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Grosser Einsatz und der Wunsch nach Gerechtigkeit und Menschenrechten für alle: Dies verbindet die drei Projekte, die für den IHRF-Förderpreis nominiert wurden. Das Menschenrechtsprojekt Zwangsheirat.ch, das Bildungs-und Sozialprojekt Fashion Toaster und das Vorschulprojekt Bal Krriti beeindruckten am Menschenrechtsforum Luzern mit grossen Ideen.

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Der Förderpreis des 7. Internationalen Menschenrechtsforums (IHRF) in Luzern geht dieses Jahr an "zwangsheirat.ch". Die IHRF-Jury, bestehend aus der Völker- und Staatsrechtlerin Anne Peters, dem Unesco-Lehrstuhlinhaber für Menschenrechtsbildung Karl-Peter Fritzsche und Robin Cornelius, Vorsitzender von Switcher, sprach dem ehrenamtlichen Projekt den 1. Preis zu.

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Der Westen dürfe wegen dem Atomstreit die Menschenrechtsverletzungen im Iran nicht vergessen, fordert Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi. Sie ist für ein Verbot von Gesichtsverhüllungen.

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Sie überzeugten mit Virtuosität, hingebungsvollem Spiel und einer musikalischen Botschaft, die Menschen aus aller Welt verbindet: die Musiker des Human Rights Orchestra, die sich für die Förderung der Menschenrechte einsetzen. Unter der Leitung von Alessio Allegrini und zusammen mit der Pianistin Maria João Pires begeisterten sie das Publikum im KKL Luzern. Der Erlös des Konzerts geht an die Non-Profit-Organisation Afri Afya.

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Das Internationale Menschenrechtsforum Luzern wird von einem Team Studierender organisiert. Joanna Skwarek ist die Leiterin dieses Teams. Ursprünglich kam sie in die Schweiz, um Ski fahren zu lernen. Doch das war nur der Anfang ihrer Geschichte.

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Ein Zufall brachte Marina Villa einst ans Menschenrechtsforum Luzern. Jetzt moderiert sie den Anlass schon im siebten Jahr und spricht von einer Liebesgeschichte. Auf dem Podium steht sie Menschen ganz nah, die sich beherzt für die Menschenrechte engagieren.

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Geduld, sagt Boyan Radoykov, sei bei der Umsetzung der Menschenrechtserklärung wichtig. Er ist Vorsitzender des Informations- und Kommunikationssektors der UNESCO und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Menschenrechten. Bei einem Einsatz in Südafrika traf er einst Nelson Mandela.

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