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Wissenschaftlicher Beirat

Annedore  Prengel

Prof. Dr. Annedore Prengel
Universität Potsdam

Annedore Prengel absolvierte nach ihrem Studium in Erziehungswissenschaft, Sozialkunde, Kunsterziehung, Soziologie und Psychologie die erste und zweite Staatsprüfung für das Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen. An ihre Erstausbildung schloss sie ein Zusatzstudium der Lernbehindertenpädagogik und der Sprachheilpädagogik an der Universität Mainz an. Prengel wurde 1977 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Frankfurt, studierte Philosophie und Psychoanalyse und graduierte in Gestaltpädagogik am Fritz-Perls-Institut. 1983 promovierte sie und war anschliessend während fünf Jahren wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Forschungsprojekt "Integrative Pädagogik an der Grundschule". 1989 habilitierte Annedore Prengel an der TU Berlin und war anschliessend Professorin für Erziehungswissenschaft an der Universität in Paderborn sowie an der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg. Seit 2002 ist sie Professorin für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Grundschulpädagogik/Anfangsunterricht/Soziales Lernen und Integration Behinderter an der Universität Potsdam. In ihrer Lehr- und Forschungstätigkeit hat sie sich auf Fragen der Menschenrechtsbildung spezialisiert.

 
Jörg Paul  Müller

Prof. em. Dr. Jörg Paul Müller
Universität Bern

Geboren 1938. Jörg Paul Müller studierte in Genf, Bern und Harvard (USA) Rechtswissenschaften. Von 1971 bis 2001 lehrte er als Ordinarius für Staatsrecht, Völkerrecht und Rechtsphilosophie an der Universität Bern. Er wirkte als nebenamtlicher Bundesrichter des Schweizerischen Bundesgerichts und als Mitglied und später Präsident der schweizerischen Beschwerdeinstanz in Radio- und Fernsehsachen. Jörg Paul Müller wurde 1999 mit dem Marcel-Bernoist-Preis, den ältesten und bedeutendsten Wissenschaftspreis der Schweiz ausgezeichnet, und zwar als erster Vertreter der Geisteswissenschaften (zusammen mit Luzius Wildhaber). Die Universität Basel verlieh ihm im Jahre 2000 die Ehrendoktorwürde, die schweizerische Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie ernannte ihn zu ihrem Ehrenmitglied. 2001/2002 arbeitete und forschte er als Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin.

 
Georg  Lohmann

Prof. Dr. Georg Lohmann
Otto-von-Guericke Universität Magdeburg

Georg Lohmann ist seit dem 1. Okt. 2013 Prof. (em). für Praktische Philosophie der Otto-von-Guericke University Magdeburg und leitendes Mitglied der dortigen Arbeitsstelle für Menschenrechte. Er studierte Philosophie, Soziologie und Politikwissenschaften in Bochum, Frankfurt/Main, München  Heidelberg und an der  London School of Economics. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Sozialphilosophie, Ethik, angewandten Ethik und politischen, Philosophie, speziell zu Menschenrechte und Menschenwürde. DFG Fachgutachter für Praktische Philosophie. Ausgewählte Publikationen: Indifferenz und Gesellschaft. Eine kritische Auseinandersetzung mit Marx, 1991; Gelten Menschenrechte universal? Begründungen und Infragestellungen (Mit-Hrsg.) 2008; Menschenrechte. Ein interdisziplinäres Handbuch, (Mit-Hrsg.) 2012.

 
Lukas  Tobler

Lukas Tobler
Wissenschaftlicher Mitarbeiter des ZMRB
lukas.tobler @ phlu.ch

Geboren 1983. Lukas Tobler studierte von 2006-2010 an der Pädagogischen Hochschule Luzern (Master of Arts in Secondary Education). Von 2011-2014 absolvierte er ein Zweitstudium in Geschichte und Politikwissenschaften an der Universität Luzern (Master of Arts in History and Political Science). Seit 2016 Dissertationsprojekt an der Universität Luzern über die neuste Schweizer Wirtschaftsgeschichte im Rahmen eines Doc.CH-Stipendiums des Schweizer Nationalfonds.

Neben seinem Studium war Lukas Tobler von 2007-2011 Mitglied im StudentTeam des Internationalen Menschenrechtsforum Luzern (IHRF), sowie von 2010-2011 Leiter des IHRF-StudentTeam. Von 2011-2013 war er Verantwortlicher IHRF und Fachtagung Menschenrechtsbildung.

Lukas Tobler arbeitet seit 2011 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Menschenrechtsbildung (ZMRB) der PH Luzern als Trainer für das Menschenrechtsbildungslehrmittel “Compasito” des Europarates. Weiterhin ist er im Unterrichten, in der Ausbildung und der Weiterbildung von SchülerInnen, Studierenden und Lehrpersonen im Bereich Menschenrechtsbildung tätig. Seit 2014 ist Lukas Tobler für die Umsetzung des Projektes „Human Rights Defenders im Geschichts- und Politikunterricht auf der Sekundarstufe II“ in Zusammenarbeit mit dem Institut für Geschichtsdidaktik und Erinnerungskulturen (IGE) der PH Luzern zuständig.