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Preisträger 2011

Piel de Luna Llena

Kiko Clown gründete im Jahr 2000 «Piel de Luna Llena» (Verein für Strassenkinder in Peru) mit der Zielsetzung, zur Selbstentwicklung und zur Verstärkung der peruanischen Gesellschaft durch Kunst, Erziehung und Sport ihre elementaren Bedürfnisse (Gesundheit, Erziehung und Arbeit) zu verbessern.

Ziele:

  • Kindern und Jugendlichen zu erlauben, Kind zu bleiben, trotz ihres Zustandes als Arbeiter.
  • Bewegung, Talent und Selbstwertgefühl durch Kunst und Sport entwickeln.
  • Förderung der Kinderrechte und der demokratischen Erziehung. Kinder haben Platz in der Gesellschaft.
  • Die Bevölkerung sensibilisieren, dass Kunst, Bildung und Sport ein wichtiger Teil bei Entwicklung der Kinder ist.
  • Entwicklung einer eigenen nachhaltigen Methodik für die Region, unter der Leitung örtlicher Berufsleute, die auch anderswo anwendbar ist.

Unsere Projekte:
Cajamarca – Corazón 2002–2007 Cajamarca/Peru
Tabla para todos 2008–2011 Cerro Azul/Peru
Familienselbstentwicklung 2002–2011
Schulhausprojekt ab 2005 südlich von Lima-Mala

Keine Daheimnisse

Keine Daheimnisse! Erhebe deine Stimme gegen Körperstrafen und hole Hilfe!

Auch Kinderrechte sind Menschenrechte. Auch hier in der Schweiz. Deshalb setzt NCBI Schweiz in Zusammenarbeit mit Kinderschutz Schweiz und weiteren Partnerorganisationen mit dem neuen Jugendprojekt «Keine Daheimnisse! Erhebe deine Stimme gegen Körperstrafen und hole Hilfe!» ein Zeichen gegen erzieherische Körperstrafen. Kinder- und Jugendgruppen aus der kirchlichen, verbandlichen und offenen Jugendarbeit oder aus Schulen werden sich mittels lokaler Projekte mit dem Thema Körperstrafen auseinandersetzen und sich so für Menschenrechte einsetzen. Obwohl die Schweiz die UNO-Kinderrechtskonvention unterschrieben und sich somit gegen Körperstrafen ausgesprochen hat, sind Körperstrafen in der Erziehung in der Schweiz nicht verboten und für viele Kinder Alltag. Während der lokalen Projekte erwerben Kinder und Jugendliche Kompetenzen, um über vermutete, beobachtete oder erlebte erzieherische Gewalt zu sprechen, damit umzugehen und Hilfe zu holen. Sie entwickeln Zivilcourage und tragen so zur Enttabuisierung des Themas bei.

Roots & Shoots

«Roots & Shoots» hat das Ziel, die Kinder und Jugendlichen zu motivieren, mehr über die Missstände in ihren Gemeinden, ihrem Lebensalltag und in ihrer konkreten Umwelt herauszufinden und nach ihren Möglichkeiten zu deren Verbesserung beizutragen. In diesem Prozess lernen sie, eigene Projekte zu realisieren. Learn – Care – Act – Connect (Lernen, Sorge tragen, Handeln, Vernetzen) sind die wesentlichen Aspekte eines solchen Lernprozesses. Auf diese Weise werden Selbstachtung, Selbstvertrauen und Hoffnung der Jugendlichen in die Zukunft gefördert und gestärkt. Kleine positive Änderungen selber zu bewirken, fördert weiteres Engagement und die Entwicklung neuer Ideen. Die Projekte beinhalten die drei Aspekte Mensch, Tier und Umwelt. Dieser ganzheitliche Ansatz des Programms ist wichtig um aufzuzeigen, wie alles auf der Welt miteinander verwoben ist und nicht getrennt betrachtet werden kann.