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2. IHRF Concert 2008

Reggae-Superstar Jimmy Cliff singt für Menschenrechte und Umwelt.

"People get together and show our power all over world! Save our planet earth!"

Zum Auftakt des 5. Internationalen Menschenrechtsforum Luzern (IHRF) fand am 21. April 2008 das 2. IHRF Concert mit der Reggae-Legende Jimmy Cliff im Hotel Schweizerhof Luzern statt. Der jamaikanische Künstler hat mit Hits wie "You Can Get It If You Really Want", "Reggae Night" oder "Vietnam" Weltruhm erlangt und ist bekannt für seine von unbändiger Lebensfreude strotzenden Live-Shows. Der Erlös des 2. IHRF Concert geht zu Gunsten des UNICEF Programms "WES - Water, Environment, Sanitation".

2. IHRF Concert ausverkauft!

Im ausverkauften Zeugheer-Saal des Hotel Schweizerhof Luzern eröffnete Jimmy Cliff das 5. Internationale Menschenrechtsforum Luzern (IHRF) mit einem energiegeladenen Benefizkonzert. Mit seinen groovigen Hits wie «You Can Get It If You Really Want" und «Reggae Night" fegte Jimmy Cliff über die Bühne und brachte den Reggaerhythmus nach Luzern. 600 Konzertbesuchende tanzten zu den karibischen Klängen.

Begleitet von einer zehnköpfigen Band (neun Männer und eine Frau), alle in knallgelben T-Shirts, regte Jimmy Cliff mit den politischen Botschaften in seiner Musik das Nachdenken und den Dialog an. Mit dem Song "Vietnam" machte Jimmy Cliff klar, dass Krieg keine Lösung ist. "We don't want another Vietnam" schrie Jimmy Cliff dem Publikum zu. Die Ballade "I Can See Clearly Now" sang das ganze Publikum wippend mit.
Der Lebensspruch "You can get it if your really want", so Jimmy Cliff an der IHRF-Pressekonferenz, gilt insbesondere auf für die Menschenrechte. Selbstverständlich befänden sich nicht alle in der gleichen Situation, aber zusammen liesse sich vieles erreichen. "I love the rich, cause ther're lonely, I love the poor, cause they're so many", so spricht Jimmy Cliff über die gegenseitige Verantwortung der Menschen untereinander und gegenüber der Umwelt.

Benefizprojekt UNICEF Programm "WES - Water, Environment, Sanitation"

Über 2,6 Milliarden Menschen - 40 Prozent der Weltbevölkerung - leben mit ungenügenden sanitären Einrichtungen und über eine Milliarde Menschen verwendet noch immer Wasser aus unsauberen Quellen. Deshalb sterben täglich 4500 Kinder an Durchfall und anderen Krankheiten, die im Zusammenhang mit ungenügenden sanitären Einrichtungen, verschmutztem Wasser und ungenügender Hygiene entstehen. Der verwehrte Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen hat aber auch andere weitreichende Folgen. So haben Kinder - und insbesondere Mädchen - keine Möglichkeiten, sich zu bilden, da sie lange Fussmärsche auf sich nehmen müssen, um sauberes Wasser zu besorgen. Und ärmere Bevölkerungsgruppen können aufgrund verschiedener Krankheiten nicht effizient oder gar nicht arbeiten. Deshalb kann ohne sauberes Wasser und sanitäre Einrichtungen eine nachhaltige Entwicklung unmöglich verwirklicht werden.

Der Zugang zu sauberem Trinkwasser ist eine der wirksamsten und kostengünstigsten Massnahmen, um Menschen- und insbesondere Kinderleben zu retten. Das UNICEF Programm "WES - Water, Environment, Sanitation" ist in über 90 Ländern auf der ganzen Welt aktiv, um Zugang zu sauberem Trinkwasser und santiäre Einrichtugnen in Schulen und Gemeinden zu installieren. Das folgende Zitat von Ann M. Veneman, UNICEF Executive Director, zeigt die Notwendigkeit dieser Tätigkeiten: "Waterborne illnes kills a child every fifteen seconds and underlies much of the world's disease and malnutrition."