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Neue Impulse für die Menschenrechte

– Das StudentTeam des Internationalen Menschenrechtsforum Luzern (IHRF) 2017 hat am 12. Dezember mit einer Standaktion an der Universität Luzern ihre Mitstudentinnen und Mitstudenten auf die Menschenrechte aufmerksam gemacht.

Das StudentTeam des Internationalen Menschenrechtsforum Luzern (IHRF) 2017 hat am 12. Dezember mit einer Standaktion an der Universität Luzern ihre Mitstudentinnen und Mitstudenten auf die Menschenrechte aufmerksam gemacht. Ziel war es, dem Thema Menschenrechte neue Impulse zu geben und für das IHRF 2017 zu werben. Die Aktion fand anlässlich des internationalen Tages der Menschenrechte vom 10. Dezember statt.


Zwei Tage nach dem internationalen Tag der Menschenrechte haben Mitglieder des StudentTeams des Internationalen Menschenrechtsforum Luzern (IHRF) 2017 versucht, ihre Mitstudentinnen und Mitstudenten zur Auseinandersetzung mit dem Thema Menschenrechte zu bewegen, um diesem neue Impulse und Aktualität zu geben. An der Standaktion im Uni/PH-Gebäude an der Frohburgstrasse 3 wurden Aufkleber mit den Menschenrechten, wie sie in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verankert sind, verteilt. Dabei konnten sich die Studierenden über die verschiedenen Menschenrechte informieren und ein Menschenrecht auswählen, welches für sie die grösste Bedeutung besitzt. Anschliessend konnten die Teilnehmenden ihr Menschenrecht auf eine Pinnwand anheften, um ein sichtbares Statement zu setzen.

«Ich habe mich für das Verbot der Diskriminierung entschieden. Mir ist es wichtig, dass keine Unterscheidungen auf Grund von politischen, geschlechtlichen, sprachlichen oder religiösen Überzeugungen gemacht werden. Leider ist dies auch in der Schweiz noch längst nicht der Fall. Deswegen finde ich gut, dass mit dieser Aktion auf diese Rechte aufmerksam gemacht wird» findet Ania, Jus-Studentin im dritten Semester.

Wie wichtig solche Impulse sind, zeigten die Reaktionen von anderen Studentinnen und Studenten. Gregor, PH Student im ersten Semester meint: «Ich wusste nicht, dass es einen Menschenrechtstag gibt. Auch habe ich bisher wenig über die konkreten Menschenrechte gehört. Ich habe für mich das Recht auf Erholung und Freizeit gewählt, weil das für mich persönlich die grösste Bedeutung hat.» Eben dieses Recht auf Erholung und Freizeit wurde von den Studentinnen und Studenten am meisten gewählt und konnte neue Denkprozesse bei den Studierenden auslösen.

Standbetreuerin und Mitglied des StudentTeams Laurenzia Karrer zieht eine positive Bilanz der Aktion: «Trotz der Mittagszeit konnten wir einige Studentinnen und Studenten erreichen. Die Aktion weckte Interesse an den Menschenrechten und regte für Gesprächsstoff an.» Sie verspricht, dass bis zum Internationalen Menschenrechtsforum am 9. Und 10. Mai 2017 noch einige solcher Impulse folgen werden.